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Aiderbichl und die Salzburger Hundewiesen
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"Die Humanität darf beim Menschen nicht enden.".
Das ist die Philosophie des Gutes Aiderbichl. Im Jahr 2000 errichtete
Michael Aufhauser im Salzburger Land das Gut Aiderbichl. Dort sind ehemalige
Zirkuspferde genauso untergebracht wie Kühe, die auf dem Weg zum
Schlachthaus waren, weil sie nicht mehr genügend Milch geben konnten. Esel,
die zu alt waren um in den Olivenplantagen Italiens zu arbeiten. Schweine
die zu Sylvester als Glücksbringer verschenkt worden waren und dann nicht
mehr "gebraucht" wurden. Ziegen von aufgelösten Bauernhöfen, da die Bauern
in der "industriellen Agrarkultur" nicht mehr bestehen konnten. Polarfüchse
einer Pelztierfarm. Selbst ein kapitaler 16-Ender hat lebt dort, um den
"Jagdsport" und Trophäensammlern zu entgehen.
Michael Aufhauser setzt sich mit Gut Aiderbichl nicht nur für Tiere ein, sondern auch für Menschen, die der Hilfe bedürftig und von der Welt vergessen leben. Vor allem die Hospizbewegung erfährt tatkräftige Unterstützung durch Gut Aiderbichl. Projekte für Kinder, Werte suchende Erwachsene und Randgruppen haben schon unzähligen Menschen dabei geholfen, sich in eine sinnvolle und lebenswerte Richtung zu orientieren. Das Gut Aiderbichl finanziert sich in der Hauptsache selbst: Eintritte, Merchandising und Tourismus. Tausende von Paten und Förderer unterstützen Gut Aiderbichl mit: „Good Aiderbichl Card“ , Mitgliedschaften in den Förderkreisen für Tierrechte, Tierpatenschaften, Sponsoring und als Förderer der Gut Aiderbichl Stiftung. Ist Gut Aiderbichl Tierschutz-Kommerz? In gewisser Weise ja. Nur: ist es nicht ebenso legitim, mit großen Presseaktionen, Einbinden von Prominenten, Fernsehen die Philosophie zu verbreiten? Wir denken schon. Um dem Tierschutz gerecht zu werden, ist auch dieses Mittel recht, um damit eine bestimmte Klientel anzusprechen. Mehr über Gut Aiderbichl und die Höfe in Deggendorf und Henndorf unter www.gut-aiderbichl.com Uns hat es bei unserem Besuch auf jeden Fall recht gut gefallen. Berit und Hubert haben sich die Finger wundgestreichelt, Bolbo machte Bekanntschaft mit einem aufdringlichen Ziegebock, Kasha wurde von einem Pony in den Popo gekniffen und Chacko freundete sich mit den Polarfüchsen an. |
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![]() Kasha hatte Durst und durfte sich bei den Eselchen bedienen. |
![]() Die Schweine waren nur am pennen.... |
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![]() Die vier ehemaligen Zirkuspferde, Toni hatte ein fehlendes Auge. |
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![]() Den Ziegenbock fand Bolbo nicht so prickelnd. |
![]() Auf Gut Aiderbichl laufen noch viele andere Tiere frei herum. |
![]() Das Pony hat die Kasha in den runden Popo gekniffen. Das fand Kasha nicht mehr so lustig... |
![]() Chacko und die Polarfüchse |
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| Salzburger Hundewiesen | ||
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Freiheitsdrang von Hunden stößt aber immer wieder an Grenzen: Da sind die
Jogger, die sich vor frei laufenden Hunden fürchten, Landwirte, die sich
Sorgen machen wegen der Verschmutzung ihrer Futterweiden, Radfahrer und viele
andere Menschen, die sich über frei umher laufende Vierbeiner beschweren. (Quelle, www.gut-aiderbichl.de/page.hundewiese.php. Mehr zu den Hundewiesen auch unter www.huwie.at) Wenn wir in der Gegend von Salzburg sind, versuchen wir möglichst einen Abstecher auf eine der Hundewiesen zu machen. Dort treffen sich Hunde jeder Größe und Rasse zum Spielen, Rennen, Aufpassen, Markieren, Flirten ... Und das Schönste: dort herrscht ausdrückliches Leinenverbot! Wenn Ihr die Hundewiesen besuchen wollt, fragt einfach einen der Einheimischen, die Hundewiesen kennt dort nahezu jeder. |
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