Das Tagebuch des Puszta-Bären: April bis Juni  2009

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Hallo Leute,

jetzt muß ich mich erstmal bei Euch entschuldigen, dass ich so lange nichts von mit habe hören lassen. Meine Menschen haben es einfach nicht auf die Reihe bekommen, mit mir zusammen mein Tagebuch zu aktualisieren. "Arbeit" sagen die immer - als ob ich nix zu tun hätte!

Also ich kann Euch sagen, hier ist immer was los oder wir sind unterwegs - was ich alles erlebt habe, wow....

Aber ich fang mal besser im April an.

Bei uns zu Hause begann grade, der Frühling Einzug zu nehmen, aber Chacko quengelte immer, dass kein Schnee für Kullerattacken oder Schneeebäder zu finden war. Meine beiden Menschen packten uns also kurzerhand ins Auto und fuhren nach Ruhpolding. Na klar, Herrchen hatte da wieder Nebengedanken, nämlich ein paar Pfeile in Plastiktiere - oder Baumstümpfe - zu versenken...

Nicht aber, dass Ihr nun meint, Herrchen wurde nur Baumstümpfe treffen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Er hat schon an einigen Turnieren teilgenommen und hat sich dabei sogar sehr gut angestellt - knapp am Pokak - ups ich meine Pokal - vorbei.  

 

 

 

Egal, wir haben einen tollen Spaziergang gemacht, noch etliche Schneefelder gefunden und Papa Chacko war echt glücklich.

 

An einem der nächsten Wochenenden wollten wir dann alle zusammen das Bajuwarenmuseum in Waging stürmen. Die haben wohl irgendwas geahnt - das Museum war nämlich geschlossen, dabei hätten ich mir so gerne mal echte Bajuwaren/Bayern angesehen. Wir haben dann schnellt umgeplant und einen Spaziergang am Wagfinger See gemacht. Unsere Kasha musste natürlich pitscheln und ist kneipenderweise einer Ente hinterher gestiefelt. Ich hab natürlich auch ein Sitzbad genommen, wie immer, wenn ich eine Pfütze, Bach oder See sehe.

 

Am Osterwochenende hab eich mich so richtig auf ein verlängertes Wochenende gefreut, so mit Verwöhnt-werden durch meine Menschen, lecker Fressen, Gassigehen....

Und was war: wir haben Besuch bekommen! War dann gar nicht mal so schlimm. Eigentlich war es sogar ganz nett. Und zwar hat uns die Monika besucht, ohne deren Mithilfe Chacko vor einigen Jahren nicht bei meinem Herrchen und Frauchen gelandet wäre. In regelmäßigen Abständen "kontrolliert" Monika mein Herrchen und Frauchen, ob es Chacko immer noch gut geht und verbindet das mit einem Kurzurlaub in Bayern.

Am Karfreitag haben wir das Gut Aiderbichl in der Nähe von Salzburg besucht.

Hier könnt Ihr noch Bilder von einem früheren Besuch ansehen > da lang...

Meine Hundekumpels kannten das ja schon, für mich was das neu und sehr fremd. Viele der Tier laufen da einfach frei herum und kümmern sich überhaupt nicht, wenn ein ungestümer Jungspund wie ich voll von den Socken ist, weil es überall sooooo gut riecht. 

 

Die Gänse waren ein bisserl sauer, weil wir den Tümpel stürmen wollten und sind uns dann laut schnattern hinterher gelaufen. Die machen ja noch mehr Lärm als wir 4 ausgewachsene Do Khyi

  

 

 

 

 

Nach dem Besichtigen und Beschnüffeln hatten wir uns auch eine Pause im Schatten verdient. Es gab lecker Kuchen und Almdudler, Was nur echt manchmal nervt ist, dass immer wieder Menschen fragen, was und wer wir denn sind - sehen die nicht, dass auch Stars mal Ruhe benötigen!

Diese kleine Frechnase von Ziegenbock war grade mal so groß wie ein 6 Wochen alter Do Khyi Welpe, frech aber wie ein Erwachsener! Die Mama hat ihm eine Abreibung verpasst, war dem aber egal.

 

Das hier werde ich meinen Leuten nicht so schnell verzeihen!

Ich hab voll konzentriert den Pfau im Blick, wunder mich da natürlich nicht, dass jemand an meinem Popo im Fell rumwuselt, denke noch, das ist die Frauchen die mich krault und wundere mich ein wenig, dass alle um mich herum vor sich hin lachen... 

Langer Rede kurzer Sinn: Ein Pferd hat mich angeknabbert! Bäh!

 

 

Der krönende Abschluss: wir werden von einer Herde Schafe überfallen, umzingelt, abgeschnuffelt und angemeckert.

Da möchte ich Euch mal erleben, wenn plötzlich 3000 (oder waren's 30?) Schafe um Euch rum stehen.

Meine Menschen möchten so ein Wollgetier auch im Garten haben - ich bin da eher ein wenig skeptisch. 

Zum Abschluß des Tages ließen wir uns noch ein Abendessen in unserem Lieblingsbiergarten in Raitenhaslach schmecken und fielen Abends todmüde in' s Körbchen.  

Am Ostersamstag hatten wir Wuffels Ruhetag. Meine Menschen haben mit Monika klassisches Sightseeing gemacht, d.h. die Burghauser Burg besucht, Museum, Cafe u.s.w.. Wir haben uns zu Hause amüsiert mit Alz-Watching, Gänseblümchen-Meditation und Knochen-Knabbern.

Ostersonntag ging's wieder los. Papa Chacko hatte überhaupt keine Lust auf Ausflug bei nicht Do-Khyi-adäqauten knapp 30 Grad und entschloss sich mit Vroni im Garten zu bleiben. 

Wir anderen düsten mit Besuch und mit Sonnenbrille bewaffnet zum Chiemsee wo schon unsere Yacht auf uns wartete.

 

Ich hab dann noch die anderen Yacht-Eigner begrüßt und Bolbo die Mädels am Strand begutachtet. Macho!

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Auf Herrenchiemsee angekommen testeten wir die Wassertemperatur - optimale Pitschel-Qualität.

 

 

 

 

 

Schöne Aussicht, prächtiges Schloss - hier könnten wir es aushalten!  

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Wir haben uns brav angestellt und gewartet bis wir ab Bord durften. Einer Touri-.Frau ist sofort aufgefallen, dass wir Do Khyi sind und hat sich gefreut über ihr Fachwissen und uns besondere Fellnasen mal in Natura zu sehen.

Tja, der haben wir echt eine Freude gemacht - jeden Tag eine gute Tat. 

 

Auf der Rückfahrt war nicht recht viel Platz auf der Brücke, so dass wir uns unter die Bänke verzogen. Wir waren eh viel zu geschafft für weitere Aktion.

 

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Die Seebären gehen von Bord.

Ahoi und bis zum nächsten Mal Chiemsee und Chiemseeschifffahrt.

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Im Mai war dann wieder unsere übliche Routine eingekehrt mit Aufpassen im Garten, Familientage im Garten auf der Sonnenliege.....

... Gassigehen und Wandern, ab und zu mal Hundeverein...

Die Mädels nehmen Bolbo mal wieder auf den Arm.

Ne, im Ernst: die haben Verletzten-Transport geübt.

 

Ich hab die Gartenarbeit für mich entdeckt ....

Sehr zur Freude meines Frauchens, die an dieser Stelle nun ihren vierten Versuch eines gepflegten Blumenbeetes abschreiben konnte.

Also dazu muß ich aber noch etwas anmerken:

1. Die Buchsbäumchen waren schon fast kaputt, weil Bolbo da immer dranpieselte.

2. Ich kann ja nicht wissen, dass die Funkien sich im Winter in die Erde zurückziehen, für mich sah das sehr nach nackter Erde aus

und 3. Cooler Platz - der gehört jetzt mir!

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Ich hab' mich mit Vroni angefreundet und bin mit ihr spazieren gegangen.
Hier schmust sie grade mich Chacko.  

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Und manchmal schmust sie schon mit mir.

Echt, am Anfang hätte ich es mir nicht träumen lassen, mal 'ne Katzenfreundin zu haben.

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Ich hab' eine Schlange gefunden - eine Kreuzotter! Herrchen hat gesagt ich soll meine Nase da weg lassen. Und an der Salzach haben wir Ringelnattern beim Liebesspiel beobachtet.

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Eine Hornisse hab' ich auch entdeckt.

Ein echt Riesenbrummer.

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So, puh, jetzt bin echt geschafft nach all dem diktieren und erzählen. Bis bald mal wieder.

Euer Miklos

der ehemalige (und im Herzen immer noch gebliebene) Puszta-Bär, der jetzt ein  waschechter Alztal-Bär ist.

     
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