Das Tagebuch des Puszta-Bären: Dezember 2008

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Mittwoch, der 26.11. bis  Donnerstag, der 04.12.2008......    
8 Wochen bin ich schon da! Suuuuuupppääääärrrr!

Wuff, mir geht es gut!

Ich habe hier ein tolles Rudel, tolle Zweibeiner und eine tolle Katze. Was will ein Hund mehr?

Hier habe ich meinen eigenen Napf mit feinem Freßchen, meine Leckerli, meine Spielkumpel, ein Dach über den Kopf, ein eigenes Bettchen, ärztliche Versorgung (wenn was zwickt), einen Garten, jede Menge Gassi-Geh-Runden zur Auswahl, mein Halsband, eine Leine, ein Auto (mit 2 Chauffeuren), einen Pizza-Lieferservice, ein paar Postboten, jede Menge Schmuseeinheiten, eine PlayStation, einen Fernseher u.v.m.

Ich bin sogar Mitglied in einem Hundesportverein. Wer hätte das vor 8 Wochen noch gedacht?

Meine Haut juckt nicht mehr, ich muß nicht mehr an mir herum kratzen und nagen, keine Haare mehr ausrupfen.

Bolbo, Chacko und Kasha spielen mit mir, das ist toll. Hin und wieder zicke ich, aber das stört die anderen nicht. Ich spiele auch mit Herrchen und Frauchen, das macht auch Spaß.

Besonders toll freue ich mich, wenn meine Dosenöffner (so nennt Kasha hin und wieder die Zweibeiner) von der Arbeit nach Hause kommen. Da springe und laufe herum, laß mich dann streicheln, knuddeln und zum Spielen animieren.

Wenn es Essen gibt, dann springe ich wie Kasha herum und freue mich ganz riesig darauf, wenn meine Schüssel abgestellt wird und ich losfuttern kann. Njam, njam, schmeckt das gut. Meine Muskeln sind auch schon gewachsen und mein Fellchen auch. Ich werde nächstes Jahr genauso prächtig wie die anderen aussehen, mit viel Fell und Muckis.

Letzte Woche lag bei uns noch Schnee. Das war lustig. Der Chacko hat sich immer wieder hingeworfen und gekullert. Mir war das noch ein bißchen zu kalt, aber es hat Spaß gemacht im Schnee spazieren zu gehen oder mit Bolbo herum zu fetzen.

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Der Bolbo hat letzte Woche ein paar Mal geheult. Sah schon beeindruckend aus. Das werde ich auch mal probieren.

Kasha kann auch heulen, das klingt aber immer mädchenhaft und ganz süß. 

Bolbo fordere ich sehr oft zum Spielen heraus.

Besonders spaßig finden wir es alle, wenn er im Wohnzimmer herumspringt, auf die Couch fetzt und alle Kissen durcheinander bringt und herunter wirft. Herrchen nennt das: "Irrer DoKhyi!"

Letzte Woche waren wir viel Spazieren. Herrchen hat große Runden mit uns gedreht. Dabei trafen wir komische Leute. Immer stellten die Leute die doofe Frage: "Tun die Hunde was?" oder "Würden die jetzt etwas tun, wenn ich sie angreifen würde?" oder "Sind die gefährlich?".  Es gab auch schöne Kontakte, wie: "Das sind aber schöne Hunde!" oder "Mann, san die brav!" oder "Mei san de schee!" oder "Wos is'n des für a Rass'?".

Also gefährlich sind wir nicht. Wer unser Herrchen und Frauchen angreift ist selber schuld, die können nämlich Glang-zu-und-Hau-wech. Wir sind schön, brav und DoKhyi.

Diese Woche waren wir Dienstag und Mittwoch in München und suchten Chackos altes Revier auf. Die anderen drei waren schon recht hippelig, als die Worte Isar und Flaucher im Auto erwähnt wurden. Ich muß Euch allen sagen, es waren echt ein paar geile Stunden unten an der Isar. Wow! Sind da viele Hunde unterwegs! Große, mittlere und kleine Hunde, kreuz und quer, verschiedene Rassen, Alt und Jung.

Wir wußten gar nicht, wo wir überall schnuffeln sollten. Bolbo ist viel hin und her gelaufen und war abends entsprechend fertig.

Die Kasha hat am laufenden Band geflirtet (keine Panik Bjarne) und in der Isar gepitschelt. Chacko war cool und lässig wie immer und dupfelte sein altes Revier gelassen ab. Ich durfte an der langen Leine gehen, während die anderen drei frei unterwegs waren.

Die Leute waren alle lieb und nett, Herrchen und Frauchen mußten viele Fragen beantworten. Sogar Jogger und Radlfahrer waren da unterwegs und es gab keine Probleme.

Und ich lernte jemanden kennen: Bolbos Halbschwester Aisha! Die Gute wohnt gleich da unten an der Isar. Eine süße Maus.

Heute, am Donnerstag, haben wir einen ruhigen Tag eingelegt. Ausschlafen, toll frühstücken, einen schönen Spaziergang gemacht und Knochen verputzt. Was will man mehr? Mehr Knochen!

Servus Euer Miklos 

     
Freitag, der 05.12. bis  Sonntag, der 14.12.2008..    
Mann oh Mann!

Was für eine Woche! Laut war es bei uns! Es verging kein Tag, an dem wir DoKhyis nicht vollbeschäftigt waren. Fast jeden Tag war ein anderer Handwerker da.

Zuerst kam der Heizungsmonteur zum Warten der Heizung. Der gute Mann war fast 2 Stunden im Haus und wurde von Kasha argwöhnisch durch das Kellerfenster beobachtet.

Am Montag kam der Elektriker vorbei, um sich die Garage anzuschauen, damit er weiß, wo er den Sicherungskasten und Steckdosen für unsere Kläranlage hin machen soll. Dazu kam dann die typische Frage: "Die Hunde sind schon im Haus, wenn wir hier arbeiten!" Hey, daß ist unser Zuhause und wir passen hier nur auf. Ich habe keine Lust weggesperrt zu werden, nur weil ich hier aufpasse.

Später kam dann ein Mann von den Stromwerken. Wir haben einen riesigen Baum im Garten stehen und der muß beschnitten werden, damit die Stromleitung nicht gefährdet ist. Herrchen hat mit dem Mann ausgemacht, daß die Stromwerke den Baum fällen können. Na super! Mein Schattenspender wird platt gemacht und mich fragt dabei niemand! Grummel, grummel!

Am Dienstag morgen um kurz nach sieben Uhr kam dann einer, welcher unsere Klärgrube entleeren und sauber machen sollte. Schon bevor er an die Haustüre klopfte, hörten wir ihn kommen und Kasha hat gleich mal losgebellt. Herrchen und Frauchen standen dann senkrecht im Bett. Hihi! Die arme Vroni sauste, ebenfalls geweckt durch den Lärm, in den Schrank und versteckte sich. Die Katze kam grad von der Nachtschicht. Tja, mit Schlafen war an diesem Tag nichts. Arme Katze! That's life!

Wir DoKhyis wurden dann in den kleinen Gartenteil gebracht und mußten unser Gelände Fremden überlassen. Später kamen noch Arbeiter mit einem Bagger und bastelten den ganzen Tag an der Klärgrube und verlegten ein Rohr durch den Garten zum Fluß.. Nach der Brotzeit haben uns Frauchen und Herrchen ins Auto eingeladen und sind mit uns in den Altöttinger Forst gefahren. Dort sind wir dann Spazieren gegangen.

Beim Rückweg zum Parkplatz findet Frauchen noch ein Fahrrad, was unter einem Reisighaufen versteckt war. Beim Herrchen ging dann das Blaulicht an und er waltete seines Amtes. Später haben wir das Fahrrad am Parkplatz einer herbeigerufenen Polizeistreife übergeben.

Abends bauten noch Frauchen und Herrchen an einem neuen Gartentor. Bis jetzt hat das Tor unsere Tests bestanden. Es hält! Nur, mein Garten, der schaut aus wie ein Acker.

Mittwoch kam dann der Elektriker! Bevor der gute Mann anklopfte, hat Kasha uns schon wieder alles geweckt. Arme Vroni! Die hat vielleicht grantig geschaut. Na ja, wenn Kasha mal anfängt, dann sind alle hellwach. Unser Mädel würde mit ihrer lauten Stimme einen guten Spieß abgeben.

Mittags kam noch der Kaminkehrer und stieg uns sozusagen aufs Dach. Dazu mußten wir alle extra ins Haus. Als ich mal kurz hoch dupfelte und nach der Katze schaute, sah Vroni mich mit sehr verärgerten und verschlafenen Augen an. Keep cool Vroni. Ist ja alles bald überstanden.

Ab Mittwoch Nachmittag hatten wir dann endlich Ruhe. Sein Grundstück zu beschützen ist ganz schön stressig und  ich als Veteran muß noch alles managen und den Überblick behalten.

Donnerstag hatten wir Ruhetag. Die Zweibeiner waren in der Arbeit und wir genossen die Ruhe. Die Katze konnte durchschlafen.

Freitag Nachmittag kam dann der Monteur für die Pumpe unserer Klärgrube. Ich hoffte, daß Vroni sich von Herrchen den Gehörschutz geliehen hat. Bei vier bellenden DoKhyis muß man schon mit einem Gehörschaden rechnen. :-)

Nachdem der Monteur weg war, gab es dann Knochen. Hmm, lecker! Jetzt kann das Wochenende beginnen!

Der Miklos ist ein braver Lehrling. Er muß noch a bisserl an seiner Stimme üben, damit diese kräftig und furchteinflössend herüber kommt. Ein paar Pfunde auf den Rippen würden auch nicht schaden. Stetes Futter füllt den DoKhyi.

Zur Zeit spielen wir DoKhyis viel zusammen. Der Miklos ist einer toller Spielkumpel und fetzt gerne viel rum. Heute beim Spielen sind wir mit unseren Köpfen zusammen gerauscht. Ich glaub morgen habe ich ein Veilchen. Die Kasha spielt zur Zeit auch viel mit Miklos oder läßt sich von ihm animieren. Nur keine Panik Bjarne!

Wenn ich zurückdenke, wie Miklos damals dürr und zerrupft zu uns kam, tat er mir schon mal leid. Aber ich mußte gleich mal am Anfang klar stellen, wer hier der Boß ist. Jetzt läuft alles wunderbar im Rudel. So soll es auch sein.

Herrchen hat heute mal wieder vergeblich versucht ein paar Fotos von uns zu schießen. Er sagte, er braucht Fotos von uns für die Homepage und für Monika. Wir waren auch nicht in der Stimmung zum modeln. Für Frau Schimpf hätte ich mich schon in Schale geschmissen, nur wollte ich nicht runter von meinem Hügel und hatte ich auch keine Lust zum posen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Frau Schimpf für das tolle Freßpaket! Eine kleine Bitte hätte ich: Bitte ein größeres Glas Leberwurst, so daß ich mit meiner Schnauze nicht stecken bleib. Schleck!

Heute am Nachmittag haben wir einen schönen langen Spaziergang von drei Stunden gemacht. Was mir fehlt ist der Schnee. Wo bleibt der nur? Nirgendwo Schnee! Ich glaub' ich muß Herrchen mal dazu überreden, mit uns in die Berge zu fahren. Da liegt mit Sicherheit Schnee.

Heute ist ja auch der dritte Advent. Noch 10 Tage und dann ist Weihnachten. Meine Wunschliste ist kurz, bei den anderen ist sie länger. Ich wünsch mir Schnee, Ruhe, Gesundheit und Besonnenheit für mein Rudel.  Aber, wir alle haben einen gemeinsamen Wunsch: Quintus und Resi. Vielleicht gibt es doch mal ein Weihnachtswunder.

Euch allen eine ruhige Adventszeit! Wuff!

Euer Chacko

P.S.: Bjarne, Kasha schmachtet gerade über Deine neuen Fotos!

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Mittwoch, der 24.12.2008 - Weihnachten!  
Mein Herrchen, meine Fellnasenkumpels und -mädels haben erst einmal ordentlich ausgeschlafen, nachdem wir Frauchen morgens zum Zug gebracht hatten. Die mußte nämlich arbeiten und Hundefutter verdienen - die Arme (hihihihihi). Nach einem ausgedehnten Hundefrühstück und großer Belagerungsanstrengungen bei Herrchens Frühstück, wobei wir aber nichts von Herrchen abstauben konnten, schickten wir Herrchen zusammen mit Kasha zum Weihnachtseinkauf. Wir Männer verdauten und malten uns in Gedanken aus, was für Geschenke wir wohl bekommen würden.

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Der Baum stand schon seit dem Vorabend im Wohnzimmer und wir hatten ihn auch bereits geschmückt. Wir hatten also nichts mehr zu erledigen - Stress nein Danke. Leider haben meine Menschen den Baum auf ein Schemelchen gestellt, so daß Markier- und Pieselaktionen wenig Erfolg versprechend waren.

Schade.

Nach einem schönen ausgedehnten Spaziergang (auf dem wir Jungs dann das Pieseln ausgiebig nachholten, Chacko fast in den Graben plumpste, Kasha sich für uns Jungs schämte) und einem Leckerli, überließen wir Herrchen das Haus. Es sollte ja alles blitzen und blinken, wenn Frauchen und das Christkindl nach Hause kommen.

Herrchen der Pedant wischte dann zweimal durch und behauptete, wir fünf Fellnasen hätten den gesamten Dreck gemacht. So ein Schmarrn - wir waren nur zu 95 % daran beteiligt. Dann durften wir uns wieder die Litanei anhören "macht Euch mal die Pfoten sauber", "Pfoten waschen, bevor ihr auf die Couch geht", "müßt ihr immer durch jede Pfütze pitscheln", "könnt ihr euren eigenen Dreck nicht mal selbst weg machen", "räumt mal eure Spielsachen in die Kiste", "wascht mal das Auto",....... blablabla.

Welch ein Glück, daß wir DoKhyi mit einem extra Muskel im Ohr ausgestattet sind. Muskel anspannen, nix mehr hören und dann kommt man sich vor, wie in einem Stummfilm. Ist echt lustig! Untertitel kann man sich selber einblenden!

Frauchen kam dann eine Stunde zu spät nach Hause, sie hatte natürlich nicht gecheckt, daß die Züge am Heiligabend andere Abfahrtszeiten haben. Wäre ja nicht so schlimm gewesen, wenn wir dann umso länger auf unsere Geschenke hätten warten müssen.

Als dann endlich die Familie vereint war und wir voll Spannung den Weihnachtsbaum ansahen, gab es - immer noch keine Geschenke! Grummel! Meine Zweibeiner versuchten uns dann mit Weißwürsten zu besänftigen. Klappte fast!

Frauchen und Herrchen schlugen sich auch erstmal die Wampe voll mit Lachs, Kartoffeln, Salat und einer Pulle Wein. Die Geschenke lagen zu diesen Zeitpunkt schon unter dem Baum und wir mußten schmachtend warten.

Menschen können so gemein sein! Die wollten noch ein Ständchen haben, stille Nacht und so. Nix da!

Endlich war es soweit und wir rissen das Papier ab, knabberten die Schleifen durch, wühlten uns durch Verpackungsmaterial, verteilten das Geschenkpapier im Wohnzimmer, ....

 

Nee, so schlimm war es dann doch nicht! Aber dennoch war ich nach dem ganzen Auspacken doch ziemlich geschafft, oder war es der Wein? Egal, es war ein schöner Tag und meine erstes von vielen Weihnachten mit meiner neuen Familie.

 

Euer Miklos

 

     
Dienstag, der 30.12.2008
Unseren geplanten Ausflug in die Berge ließen wir zu Gunsten von ordentlichen Ausschlafen und einem ausgiebigen Frühstück sausen.

Die Fellnasen verbrachten den Großteil des Tages draußen, da es zwar kalt, aber wunderschön sonnig war. So wurden Heißluftballons am Himmel und die Spaziergänger auf der anderen Flussseite mit ausgiebigen Bellen bedacht. 

Mittags kam kurz unsere Freundin Angie vorbei. Alle Fellnasen freuten sich wie wild und Miklos lernte Angie zum ersten Mal kennen. Angies Hündin Sara und deren Herrchen Nico kannte Miklos ja bereits vom Hundeplatz, doch da war ja hauptsächlich Arbeit angesagt. Heute dagegen verabredeten wir uns zu einem ausgiebigen Spaziergang.

Bolbo hatte bei einem Spielanfall das Wohnzimmer wieder mal völlig durcheinander gebracht, ein Katzenspielzeug zerknabbert und sämtliche Kissen vom Sofa geschmissen, so dass wir erstmal noch ein Wenig aufräumen mussten. Wie gewohnt verzogen sich die Fellnasen währenddessen natürlich weit weg in den Garten.

Gegen halb Vier brachen wir auf und holten Angie, Nico und Sara ab. Sara freute sich wie ein Schnitzel, ihren Bolbo und ihre Freundin Kasha wieder zusehen und versetzte Miklos erst einmal einen Rüffler, als er ihr zu nah kam. Der junge Mann muss eben noch lernen, bei den Mädels etwas zurückhaltender zu sein.

Miklos durfte dann zum ersten Mal die Gendorfer Gassi-Runde kennen lernen und war ebenso wie die anderen 4 völlig begeistert von den vielen Gerüchen und Eindrücken. Mit fleißigem Gepiesel hinterließen dann auch unsere Fellnasen ihre Visitenkarte. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel und wie oft ein Rüde markieren kann, auch nach zwei Stunden ununterbrochenen Pippi-Markierungen werden  immer noch ein paar Tröpfchen rausgedrückt.

Die abschließende Einladung auf eine Kaffee schlugen wir dann allerdings aus, da auch dort Katzen und Vögel wohnen und Miklos in dieser Beziehung gelinde gesagt noch etwas "unsicher" ist. Dafür gab es dann zu Hause ein Schweineöhrchen für die Do Khyi Bande und Milchkaffee für uns.    

Berit

Mittwoch, der 31.12.2008 und Donnerstag, der 01.01.2009    

Silvester! Wie jedes Jahr wird sinnlos viel Geld in die Luft verpulvert. Gut, es ist Tradition mit viel Lärm und Getöse das alte Jahr zu verabschieden und die Geister zu vertreiben. Daß das Gekrache schon am Vortag beginnt, ist unheimlich nervig. Im Schnitt gibt man 45,- € pro Kopf für Raketen und Knaller aus. Eine Augenoperation für Kinder in Afrika kostet 30,- €. Das Geld wäre sinnvoller verwendet worden. (Anmerkung: Dies ist meine persönliche Meinung!)

Als Berit gestern Abend von der Arbeit nach Hause kam, schoß Miklos ohne sein Frauchen zu begrüßen in den Garten und entleerte sich einmal. In Durchgang zur Toilette im Erdgeschoß entdeckte Berit dünnflüssigen Hundekot. Auf Grund des Verhaltens, zog Berit den Schluß, daß Miklos Durchfall hat, was sich später nochmals im Garten bestätigte.

An der Terrassentür entdeckte sie dann am Holzrahmen Kratz und Nagespuren. Wahrscheinlich war Miklos so von dem Krach draußen so genervt, daß er dadurch Durchfall bekam und versuchte ins Freie zu gelangen, um sich nicht ins Haus entleeren zu müssen.

 

Alles halb so schlimm, kann ja vorkommen. Dafür gibt es Wasser, Putzmittel, Schrubber und Putzlappen. Man merkte dem kleinen Bären richtig an, daß es ihm peinlich war.

Chacko, Bolbo und Kasha zeigten sich von dem Lärm weniger beeindruckt und verbellten kurzer Hand die bösen Geister.

Und Miklos blieb cool und behielt in allen Lagen, wie Ihr auf dem Foto sehen könnt, den Durchblick.

Als wir uns dann schlafen legten, holten wir Miklos zu uns in den ersten Stock. Der Puszta-Bär durfte bei uns schlafen. Vroni war ein bißchen verwirrt, aber sie hat jede Menge Rückzugsmöglichkeiten. Besonderer Lieblingsplatz sind die Pullover von Berit im Schrank.

So überstanden wir dann gemeinsam und schlafend den Jahreswechsel, denn ich mußte leider schon sehr früh aufstehen.

Heute Nachmittag ist es sehr diesig, kalt und es fällt etwas Schnee. Genau, daß was ein DoKhyi braucht.

Euch allen wünschen wir ein gutes neues Jahr!

Hubert

 

 
 
     
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