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Im Winter ist eine Schneeschuhwanderung eine schöne Möglichkeit, mit dem
Hund draußen unterwegs zu sein. Es bietet sich die Gelegenheit, abseits
von den üblichen Wegen quer durchs Gelände durch frischen Schnee zu
wandern, auf dem nur hier und da Spuren von Wild zu finden sind.
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"Für die Indianer im Norden Amerikas waren Schneeschuhe ein
lebensnotwendiges Fortbewegungsmittel. Heute fasziniert das
Schneeschuhwandern auch die Wintersportler.
Eigentlich handelt es sich dabei nicht um richtige Schuhe sondern
eher um Schuhuntersätze aus Aluminium oder Plastik ( selten auch
noch Holz ) die unter die Schuhe geschnallt die Auflagefläche auf
dem Schnee vergrößern.
Durch diese auf eine größere Fläche verteilte Last sinkt man nicht
so tief in den Schnee ein und ein Wandern im Tiefschnee wird
möglich. Deshalb erfreuen sich diese Schuhe immer größerer
Beliebtheit.
Vor allem Menschen, die mit Alpinskifahren nichts am Hut haben,
können so ebenfalls die Winterlandschaft mit einfachen Hilfsmitteln
genießen. Ausgerüstet mit einem Paar Schneeschuhen, Gamaschen und
Stöcken kann es losgehen. Wie auf Watte wandert man im Tiefschnee.
Nur das Knirschen der Schuhe im Schnee und der eigene Atem stören
die Ruhe." (Zitat:
www.schneeschuh-tour.de) |
Von Seiten des Menschen ist je nach Tour ein wenig Kondition und eine
einigermaßen wasser- und schneedichte aber atmungsaktive Ausrüstung
vorauszusetzen. Es bieten sich neben einer warmen Winterunterwäsche und
Fleece eine Softshellhose und -Jacke an. Gamaschen hindern den Schnee
daran, sich in Hose und Schuhen festzusetzen.
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Die Schneeschuhe werden
am Besten mit Bergstiefeln getragen. Man gewöhnt sich erstaunlich
schnell daran, sich mit Schneeschuhen fortzubewegen.
Bis auf einen unelegaten - aber sehr
lustigen - Sturz an einem Abhang hat sich z.B. Berit bei ihrer
ersten Schneeschuhwanderung ohne weitere Stürze recht gut
angestellt. |
Da der Hund nicht den Vorteil von Schneeschuhen an den Pfoten hat muss
er sich per Pfote durch den Schnee kämpfen. Dabei verhalten sich die
Beinlänge des Hunde und die schneetiefe quasi indirekt proportional,
d.h. ein kurzbeiniger Hund wird sich schon bei geringerer Schneehöhe
sehr anstrengen müssen. Je größer und schwerer ein Hund ist, desto
tiefer wird er im Schnee einsinken.
Die geplante Tour ist also an der Kondition des Hundes, dessen
körperlichen Voraussetzungen und der Schneelage zu orientieren. Für
Konditionsschwache, ältere oder gehandicapte Hunde sollte die Tour
entsprechen leicht oder kurz gewählt werden - oder man sollte überlegen,
den Hund ausnahmsweise zu Hause zu lassen.
Wir würden z.B. unserem alten Herrn Chacko keine Freude damit machen,
ihn auf einer Schneeschuhtour durch hohen Schnee mit zunehmen. Da bleibt
er lieber im Garten und passt auf unser Haus auf. Unsere Kasha würde
sich zwar durchkämpfen, es wäre aber damit zu rechnen, dass sie sich
total überanstrengen würde. So bleibt unsere Entscheidung bei
kräfteraubenden Aktionen bei Bolbo und/oder Miklos.
Bei manchen Hunden bietet es sich an, ihnen Booties anzuziehen um
schmerzhafte Schneeklumpen zwischen den Zehen zu verhindern.
Schneeschuhe kaufen kann man z.B. bei
www.bergzeit.de oder bei
www.globetrotter.de.
Booties für Hunde gibt es von Walker oder Ruff Wear (www.ruffwear.com)
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