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A.......... |
B.......... |
C.......... |
D.......... |
E.......... |
F.......... |
G.......... |
H.......... |
I........... |
J......... |
K........ |
L........ |
M...... |
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S......... |
T.......... |
U.......... |
V......... |
W....... |
X......... |
Y........ |
Z........ |
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A |
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Ah-tsi |
Ausruf, wie etwa „du lieber Himmel“ |
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Aksai Chin |
Eine
Grenzregion an der Nahtstelle von Kunlun- und Karakorum-Gebirge am
äußersten Südwesten Xinjiangs und jenseits von Tibet nordwestlicher
Grenze. Sowohl Indien und China erheben Hoheitsanspruch auf Aksai Chin,
wenngleich das Gebiet von den Chinesen besetzt wurde. |
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Aku |
Tibetisch für Onkel |
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Ama |
Mutter |
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Amala |
Üblich für Mama; das „la“ dient als höfliche Anrede |
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Amdo |
Eine
der traditionellen Provinzen Tibets, die den nordöstlichen Teil des
ursprünglichen Staatsgebiets einnimmt (gleichzeitig der Name der
Provinzhauptstadt), wurde von der Volkrepublik China in Provinz Qinghai
umbenannt. |
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Ani |
Nonne |
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Arya Tara |
Weibliche Gottheit des Mitgefühls und gilt als besondere Beschützerin
des tibetischen Volkes. Sie tritt in vielerlei Erscheinungsformen auf,
vornehmlich als Grüne oder Weiße Tara, und wird manchmal als Mutter
Buddhas bezeichnet. |
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B |
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Ba |
Kompliziertes Würfelspiel chinesischen Ursprungs |
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Bardo |
Kurzform der Bardo-Riten. Zwischenzustand, bezieht sich im Allgemeinen
auf die Übergangsphase zwischen Tod und Wiedergeburt. |
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Bardo Thödol |
„Befreiung durch Hören im Zwischenzustand“ ein Text, der dem Sterbenden
und Toten 49 Tage lang vorgelesen wird; geläufige westliche Bezeichnung:
„Das tibetische Totenbuch“ |
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Bayal |
Traditionell ein „verborgenes Land“; ein Ort, an dem Gottheiten und
andere heilige Wesen wohnen. |
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Bharal |
Ein
„blaues“ Schaf, beheimatet im Hochgebirge Tibets. Mittlerweile nahezu
ausgestorben.. |
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Bumpa |
Eine
Schatzvase; ein rituelles Wassergefäß, das bei buddhistischen Zeremonien
benutzt wird. |
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C |
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Chakpa |
Ein
Bronzetrichter, mit dessen Hilfe aus Sand Gemälde hergestellt werden. |
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Chang (Tschang) |
Tibetisches „Bier“ |
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Changtang |
Die
gewaltige Hochebene, die das nördliche Zentraltibet dominiert. |
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Chemkusho, Chemkusho-la (Tschemkuscho) |
Vergleichbar etwa dem englischen Titel „Eure Lordschaft“ bzw. weibliches
Pendant |
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Chenyi |
Wörtliche „rechtes Auge“ |
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Cho (Tscho) |
Eine
Art Joghurt |
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Chöd (Tschö) |
Wörtlich „abschneiden“, tantrische Meditationspraxis , in der man alle
Dämonen (negative Energien) einlädt und sich ihnen als Mahl anbietet –
symbolisch für das Loslassen des Ego und somit die Transformation
negativer Impulse in Weisheit und Mitgefühl |
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Chörten (Chorten) |
Tibetisch für Stupka (sanskr.) |
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Chuba (Tschuba) |
Ein
schwerer, einem Umhang ähnelnder Umhang aus Schaffell, manchmal auch aus
dickem Wollstoff |
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| D |
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Dakini |
„Himmelstänzerin“ tibet. Khandro; bezeichnet sowohl weibliche Gottheiten
als auch menschliche Manifestationen dieser göttlichen Energie |
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Dawa (Daoa) |
„Mond“, beliebter Name |
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Delog |
Der
oder die von den Toten Zurückgekommene |
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Delogma |
Weibliche Form von Delog |
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Dhakang |
Versammlungshalle eines Klosters |
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Dharma |
Die
buddhistischen Lehren |
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Dobdob |
Traditionell ein Mönchspolizist, der in großen Klöstern für die
Einhaltung der Disziplin sorgt. |
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Dongma |
Ein
hölzernes Butterfaß, in dem auf traditionelle Weise Buttertee
hergestellt wird. |
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Dorje |
Abgeleitet aus dem sanskr.“varje“; ein Ritualgegenstand in der Form
eines Zepters, der die Macht des Mitleids symbolisiert. Es heißt, eine
dorje sei „unzerbrechlich wie ein Diamant“ und „mächtig wie ein
Donnerkeil“. |
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Dorje-Glocke |
Eine
Glocke mit einer dorje als Griff |
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Drapchi |
„Gefängnis Nummer eins“, das berüchtigte Foltergefängnis am Rand von
Lhasa |
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Drong |
Ein
wildlebender Yak |
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Dropka |
Eine
Nomade der Changtang; wörtliche eine „Bewohner des schwarzen Zeltes“. |
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Drubchen |
Mehrtägige Puja |
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Duftesser |
Geister der Toten |
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Dungchen |
Ein
lange Zeremonienhorn |
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Durtro |
Ein
Totenplatz, auf dem tibetische Leichen zerteilt und danach an Geier
verfüttert werden. |
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Dzi |
Eine
Achat-Perle, zumeist gebändert oder mit eingeritztem Muster, die als
Schutzamulett getragen wird. |
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| E |
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| F |
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| G |
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Garuda |
Mystischer Vogel, der die Freiheit des erwachten Geistes symbolisiert.
„Wer Meditation mit der richtigen Sichtweise praktiziert, ist wie der
Garuda, der den weiten Raum ergründet. Da gibt es keine Furcht und
keinen Zweifel. Wer jedoch ohne diese Sichtwiese meditiert, ist wie ein
Blinder, der über die Ebenen wandert. Dort gibt es keinen Hinweis, wo
der richte Weg verläuft..“ (Jamgon Kongtrul Lodrö Thaye, 19. Jh.) |
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Gau (Ga-u) |
Ein
„tragbarer Schrein“; zumeist ein kleines Metallmedaillon mit
Klappdeckel, das an einem Riemen um den Hals getragen wird und in dem
ein aufgeschriebenes Gebete verstaut wird. |
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Gesar von Ling |
Legendäre Ritterfigur, König des sagenhaften Reiches Shambhala |
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Golok |
Ein
tibetisches Stammesvolk, das traditionell im Gebiet der Amnye Machen
Bergkette ansässig war, gelegen in der Mitte und im Süden der Provinz
Amdo. |
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Gompa |
Klostergebäude, Tempelgebäude mit Wohnräumen; wörtlich ein „Ort der
Meditation“ |
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Gonkang |
Schrein einer Schutzgottheit, kommt häufig in Klöstern vor. |
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Goserpa |
Wörtlich „Gelbkopf“; einer der Begriffe, mit denen Ausländer bezeichnet
werden. |
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Guru Rinpoche |
Titel
des Begründers des tibetischen Buddhismus, Padmasambhava (8. Jh.) |
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| H |
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| I |
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Inchi (Intschi) |
Ausländer, abgeleitet von „english“ |
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| J |
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| K |
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Kama |
„Stern“, beliebter Nama, Kamala ist die höfliche Form |
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Kangling |
Eine
Zeremonientrompete, traditionell aus einem menschlichen
Oberschenkelknochen hergestellt. |
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Khampa |
Ein
einheimischer Bewohner der Kham-Region, die früher den Ostteil Tibets
darstellte. |
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Khata |
Ein
Gebetsschal, traditionell aus weißer Seide oder Baumwolle, wie er
oftmals am Ende eines Rituals einem Lama überreicht wird. |
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Khora |
Rituelle Umrundung heiliger Gegenstände und Orte |
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Kunlun |
Die
hohe, lang gezogene Gebirgskette, die das tibetische Zentralplateau im
Norden begrenzt. Sie erstreckt sich vom Pamir und dem Karakorum-Gebirge
an der pakistanischen Grenze mehr als tausend Kilometer nach Osten. |
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Kusho (Kuscho) |
Anrede wie etwas „hoher Herr“ |
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| L |
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Lama |
Titel
eines spirituellen Lehrers. Die Übersetzung des sanskritischen Begriffs
„Guru“; traditionell ein vollständig geweihter Mönch höheren Ranges, der
als leitender Lehrmeister tätig ist. |
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Lama Chenno |
„Lama, schau auf mich“, eine liturgische Anrufung |
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Lha gyal lo |
Ein
traditioneller tibetischer Ausruf der Feststimmung oder Freude; wörtlich
„den Göttern den Sieg“. |
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Lhakang |
Tibetisch-buddhistischer Altarraum oder eine Kapelle |
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Lhasang |
„heiliger Rauch“ aus getrockneten Wacholderblättern |
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| M |
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Mala |
Tibetische Mantra-Kette, vergleichbar einem Rosenkranz. Die
buddhistische Gebetskette besteht charakteristischerweise aus 108
Perlen. |
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Mandala |
Sanskrit. Wörtlich „heiliger Kreis“; die runde Abbildung der Welt einer
meditativen Gottheit, traditionell aus vielfarbigen Sand hergestellt.
(Tibetisch: kyilkhor) |
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Mandala-Trommel |
Kleiner Zylinder mit Griff, gefüllt mit Mantras und Gebetstexten, den
man mit Bewegungen des Handgelenks zum Rotieren bringt. So wird der
geistige Akt physisch verstärkt. |
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Mani-Mauer |
Eine
aus Mani-Steinen aufgeschichtete Mauer. Der Tradition folgend, fügen
Pilger beim Besuch eines Schreins einer solchen Mauer einen Mani-Stein
hinzu, um sich Verdienste zu erwerben. |
|
Mani-Stein |
Ein
Stein mit einem aufgemalten oder eingeritzten buddhistischen Gebet;
häufig das Mantra „Om mani padme hum“. |
|
Manjushri |
Sanskrit. Der Gott der Weisheit; ein wichtiges Mitglied des tibetischen
Pantheons, oft dargestellt mit einem Schwert in der Hand, das
verwirrende Gedanken zerteilen soll. |
|
Mantra |
Symbolische „heilige Wörter“, mit Hilfe derer man mit Gottheiten
kommunizieren kann |
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Milarepa |
Ein
großer Heiliger und Dichter Tibets, der von 1040 bis 1123 gelebt hat. |
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Mola |
Oma,
Großmutter |
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Momo |
Riesenravioli, mit gehacktem Fleisch gefüllt |
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Mönlam-Gebet |
Ein
verbreiteter Gebetstext |
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Mudra |
Ein
symbolische Geste, bei der die Hände und Finger vorgeschriebene
Haltungen einnehmen, um ein bestimmtes Gebet, eine Opfergabe oder einen
Geisteszustand auszudrücken. |
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| |
| N |
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Naga (Sanskr.) |
tibet.
Lu, Wasser- und Erdgötter |
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Naljorpa |
Pilger |
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Ngakpa |
Angehöriger des nicht klösterlichen „weißen Ordens“ |
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Nyemo |
Liebevoller Ehrentitel: „Herrin des Hauses“ |
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Nyima |
„Sonne“, beliebter Name |
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| O |
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OM MANI PEME HUM (HRI) |
Mantra des Mitgefühls
Die
Aussprache dieses Mantras finden Sie unter Tibet/Sprache |
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| P |
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Padmasambhava |
Gründer des tibetischen Buddhismus und in Tibet im 8. Jahrhundert, wird
als Wiedergeburt des historischen Buddha Shakyamuni betrachtet und in
hauptsächlich acht Erscheinungsformen friedlicher und zornvoller Art
verehrt; bekannt vor alles als „Guru Rinpoche“. |
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Pala |
Papa,
Vater |
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Peche |
Ein
traditionelles tibetisches Buch religiösen Inhalts, das für gewöhnlich
aus langen, schmalen losen Seiten besteht, die in Stoff gewickelt und
oft zwischen zwei mit Schnitzereien verzierten Holzdeckeln verwahrt
werden. |
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Pola |
Opa,
Großvater |
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Puja (Pudscha) |
Wörtliche „Opferhandlung“, umfasst Rituale, Anrufungen und Meditationen |
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Punjabi (Pundschabi) |
Kleid
und Pumphose, typische Frauenbekleidung in Nepal |
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Purba |
Wörtlich „Nagel“ oder „Dorn“; ein kleiner Dolch mit dreieckiger Klinge,
der bei buddhistischen Zeremonien benutz wird. Auch Angehöriger der
tibetischen Widerstandsbewegung. |
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| Q |
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| R |
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Ragyapa |
Leichenzerleger, einer jener Leute, die bei den traditionellen
tibetischen Himmelsbegräbnissen die sterblichen Überreste zerteilt. |
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Rinpoche (Rinpotsche) |
„Kostbarer“, „Gesegneter“, „Juwel“, Titel hoher Wiedergeburt und
Meditationsmeister, Die respektvolle Anrede für einen verehrten
Lehrmeister. |
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Rongpa |
Tibetisch für Bauer. |
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| |
| S |
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Samkang |
Eine
Kohlenpfanne, in der Dufthölzer verbrannt werden; kommt häufig in
Klöstern vor. |
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Samsara |
Die
Erfahrung der Welt durch den Filter des Ego |
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Senge Döngma |
Löwenköpfige Dakini (sanskr. Simhamukha), weibliche Meditations- und
Schutzgottheit, in der Nying-ma-Linie sehr bedeutend |
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Shaa (Schaa) |
„Osten“ |
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Sho (Scho) |
Einfaches tibetisches Würfelspiel |
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Stupa |
Sakrale Form – als Mauerwerk, Malerei oder Devotionalie -, die den
Aufbau der subtilen Energien in Kosmos und in menschlichen Körper
symbolisiert |
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| T |
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Tara |
Siehe
„Arya Tara“ |
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Thangka |
Stoffrollbilder mit religiösen Motiven, vor allem Meditationsgottheiten
als Visualisierungsvorlage und gilt häufig als heilig. |
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Tonde |
Kleine Relikte, die aus dem Boden ausgegraben werden und von denen man
annimmt, dass sie besondere Kräfte besitzen oder segensreich wirken. |
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Torma |
Eine
rituelle Opfergabe als Huldigung an die tibetischen Gottheiten. Sie
besteht vornehmlich aus Butter und Gerstenmehl und kommt in vielerlei
Formen, Farben und Größen vor. |
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Tsampa |
Geröstetes Gertenmehl, eine alltägliche tibetische Speise. |
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Tsa-tsa |
Ein
kleines Abbild, das in Ton gestempelt wird, welcher häufiger mit
heiligen Substanzen vermischt ist, zumeist die Darstellung einer
religiösen Figur. |
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Tsog |
Rituelles Mahl |
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Tukpa |
Suppe
mit Nudeln und Fleisch |
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Tuma |
Süßigkeit, aus gekochten und gehackten Wurzeln, mit Zucker und Butter
vermischt; schmeckt ähnlich wie Esskastanien |
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| U |
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| V |
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Vajra (Vadschra) |
„Diamantzepter“, zentrales Symbol des tibetischen Buddhismus (Vajrayana) |
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Vier Aktivitäten |
(hier
zur Hervorhebung die „vier vollkommenen Aktivitäten“ genannt):
Befrieden, was befriedet werden kann.
Anreichern, was durch Anreicherung geheilt werden kann.
Anziehen, was durch Anziehung überwältigt werden kann.
Zerstören, was zerstört werden muss. |
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| W |
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| X |
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| Y |
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Yama |
Der
Herr des Todes |
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Yeshe Tsogyal |
Gefährtin Padmasambhava, eine Dakini in menschlicher Manifestation |
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Yogi |
Männliche Form der Yogini |
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Yogini |
Weibliche Praktizierende des tantrischen Buddhismus, die keine
klösterlichen Gelübde abgelegt hat und jede beliebige Lebensweise wählen
kann |
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| Z |
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