Vroni und Quintus..

Vroni und Quintus leben seit Oktober 2007 bei uns. Nachdem Keiko viel zu früh über den Regenbogen gegangen ist, ließen wir uns sehr lange Zeit bei der Überlegung, wieder Katzenkinder in unsere Familie zu nehmen.

In unserem Urlaub entschlossen wir uns schließlich, einem Bauern unsere Aufwartung zu machen. Dieser drückte uns die beiden winzigen Racker in die Hand und wir nahmen die beiden ohne noch nach den anderen Katzenkindern zu sehen, mit nach Hause.

Chacko nahm das alles mit seiner typischen Gelassenheit hin "ach so, kenn` ich ja schon , das sind also wieder so kleine Katzenkinder...", Kasha freute sich über alle Maßen und Bolbo war für uns völlig unerwartet sehr reserviert. Wir hatten erwartet, dass er wie bei Keiko sofort eine Bildung zu den Katzenwelpen aufbauen würde. Er aber war sehr darauf bedacht, dass die zwei Abstand zu ihm halten. Es sah sehr beeindruckend aus, wenn 50kg Do Khyi nicht mal 1kg Katze zur Raison rufen - aber er hat das wunderbar gemacht und den beiden nie ein Haar gekrümmt. Kasha spielte von Anfang an die Katzenmama und ging z.B. dazwischen, wenn die beiden zu wild miteinander spielten.   

Mittlerweile hat sich auch Bolbo damit abgefunden, dass er als Rudelchef nun auch noch auf 2 Katzen aufpassen muss und die beiden können sich manchmal seiner Öhrchen-Putz-Attacken nicht erwehren. Chacko muss ab und zu mal als Sofa herhalten und Kasha`s Mama-Instinkte sind immer noch da, außer es geht um ihre geliebten Leckerlis, da wird jede Katze weggeknurrt.    

Beide Katzenkinder entwickelten sich prächtig und legten ordentlich an Gewicht zu, wobei Quintus immer ein wenig hinterher war und ist. Er ist unser kleines Hascherl.

Besonders tragisch war der Unfall, den die beiden beim Spielen verursacht haben. Im Arbeitszimmer haben sie wohl, als sie vom Schreibtisch im vollen Galopp auf den Schreibtischstuhl sprangen, diesen umgeworfen. Wir gehen davon aus, dass der dann auf Quintus fiel oder Quintus beim Umstürzen auf irgendeiner Kante landete.

Erstes wahrnehmbares Resultat war der totale Schock, Einblutungen im Auge und Ohr, und ein deformiertes, geschwollenes Köpfchen. Zum Glück war unsere Tierärztin nachts sofort zu erreichen, die ihn erstversorgte mit Antibiotika, abschwellenden und Schmerz-Mittel. Sie ging zumindest von einer schweren Gehirnerschütterung, wenn nicht sogar von einer Gehirnprellung, Gehirnquetschung oder Gehirnblutung und einem Schädel-Haarriss aus. Nur wirklich unternehmen konnte man bei einer so dermaßen kleinen Katze nicht viel außer der totalen Ruhe. Am zweiten Tag nach den Unfall hatte Quintus mehrere Anfälle die epileptischen Anfällen ähnelten. Wir befürchteten sehr, dass das anhalten würde. 

Nun, mit totaler Ruhe und Erholung macht sich Quintus immer besser. Er spielt wieder, frisst ordentlich und wird wieder frecher. Nur seine Sprache scheint er verloren zu haben und er schnurrt nahezu nie. Früher war er sehr gesprächig und schnurrte uns durch die Nacht. Und er, der vor dem Unfall der totale Schmuser war, lässt sich nicht mehr gerne anfassen. Jetzt heißt es einfach geduldig zu sein und zu hoffen, dass unser Mr. Q irgendwann wieder der alte wird - wobei wir ihn lieben, egal wie er ist. 

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