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Ausstattung eines Hundes

 
     
Jeder Hund benötigt eine gewisse "Grundausstattung" wie ein Halsband, Leine, Futterschüssel, Liegeplatz u.s.w.. Den Vorlieben des Halters, des Hundes und der finanziellen Möglichkeiten sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

Auch wir haben um Laufe unserer Hundehaltung die unterschiedlichsten Ausführungen, Hersteller, Modelle und Qualitäten etc. ausprobiert und versuchen im Folgenden, unsere Erfahrungen wiederzugeben. Im Bereich "Reviews" stellen wir Ihnen bestimmte Ausrüstungsgegenstände für Hund und Halter vor, die uns besonders gut gefallen und die sich bei uns bewährt haben. 

     
 

Grundausstattung eines Hundes

 
 

Reviews

 
     

Zur Grundausstattung eines Hundes gehören folgende Utensilien. 

1. Halsband

Halsbänder gibt es in verschiedenen Ausführungen und in den unterschiedlichsten Preislagen, in Nylon, Leder oder Metall.

·         > Nylon:  sind hierbei die Preisgünstigsten, schon um ca. 10 Euro gibt es schöne Exemplare

·         > Leder:  es hat sich bewährt, daß diese ebenfalls mit Leder gefüttert sind, damit das Fell geschont bleibt; bei langhaarigen Hunden sind rundgenähte Lederhalsbänder eine gute Wahl

·        > Metall: gerade die Wasserratten unter den Hunden sind damit gut bedient; bei hellhaarigen Hunden kann sich allerdings das Fell verfärben

·         > Geschirre: Dabei ist darauf zu achten, daß sie auf jeden Fall hundertprozentig passen. Bei schlecht sitzenden Geschirren kann sich der Hund verletzten, im „günstigsten“ Fall leidet nur das Fell darunter. Zuggeschirre gibt es auch mit Fleece gepolstert. Gerade bei sehr unsicheren oder ängstlichen Hunden kann man mit Geschirren gute Resultate erzielen, da sie das Körpergefühl des Hundes unterstützen.   

Jedes Halsband sollte mit der Adresse versehen sein.

Sogenannte Würgehalsbänder immer mit Stop kaufen, sonst kann sich der Hund böse verletzen! Das Würgehalsband so bemessen, daß auch bei bis auf den Stop zugezogenen Halsband das Tier nicht wirklich gewürgt wird! Bitte keine Stachelhalsbänder verwenden!! 

2. Leine

Ebenso wie bei den Halsbändern gibt es hier die verschiedensten Ausführungen und Preise. Allerdings kann man hier eigentlich auch nichts falsch machen im Gegensatz zu den Halsbändern.

Bewährt haben sich  2m Meter lange Nylon oder Lederleinen, die Mittels Karabinerhaken auf verschiedene Längen einzustellen sind.

Sogenannte Flexileinen gewähren dem Hund einen gewissen größeren Bewegungsradius bis zu 10 Metern. Sie können bei Hunden, die nur schwer oder gar nicht frei laufen können dem Hund zumindest etwas Freiraum zugestehen. Allerdings kann der Halter mit diesem Flexi-Leinen den Hund auch zum  "an-der-Leine-ziehen" erziehen (der Hund zieht an der Leine und der Halter gibt ein weiteres Stück Leine frei - so lernt der Hund daß er immer wenn er an der Leine zieht ein stück mehr Freiheit bekommt) 

Schleppleinen können dabei helfen, einen Hund dazu zu erziehen, sich nicht vom Halter zu entfernen und immer im Umkreis des Halters zu bleiben. Dies aber nur mit der richtigen Trainingsmethode!   (Verunsicherung an der langen Leine: siehe auch Günther Bloch "Der Hund im Modernen Familienstand")

Wir sprechen hier über Leinen zum Gassi-Führen des Hundes. Zuhause darf ein Hund niemals an der Kette/Leine gehalten werden! Er soll ein vollwertiges Familienmitglied sein und sich auch dementsprechend bewegen dürfen. Jeder Hund braucht Bewegung und genügend Auslauf und möglichst auch die Gelegenheit, auch mal eine Strecke ohne Leine zu laufen! Das heißt, daß es das Beste für Hund und Halter ist, wenn der Hund dementsprechend gut erzogen ist, auch ohne Leine mit dem Halter spazieren gehen zu können. Ist der Hund aber an der Leine, hat er ohne Spielchen und Zerren brav an der Leine zu gehen. Für uns beinhaltet das auch, daß an der Leine nicht mit anderen Hunden gespielt wird. 

3. Futternapf - Wassernapf

Der Futternapf und der Wassernapf soll ausreichend groß sein und möglichst aus Metall oder Keramik sein, so daß er auch mal in die Spülmaschine gegeben werden kann. Plastiknäpfe werden mit der Zeit unansehnlich und man bekommt den Kalk überhaupt nicht mehr weg.

Wasser muß dem Hund ständig zugängig sein!

4. Fellpflege 

Für langhaarige Hunde empfehlen sich Kämme mit verschieden breiten Zinken. Bei gelockten Hunden sind rotierende Zinken zu empfehlen. Kurzhaarige Hunde sind in der Regel besser mit Striegel bedient. Unsere Lajita liebte außerdem einen Handschuh mit Gumminoppen, der zusätzlich ihre Haut massierte.

5. Zeckenzange 

Auch da gibt es verschieden Ausführungen, jeder muß für sich ausprobieren, mit welcher er besser klarkommt. Wir brauchen nach jahrelangen Unmengen von Zecken bei unseren vier Hunden gar keine Zange mehr!

6. Bootie 

Im Falle von Pfotenverletzungen haben wir Booties in der passenden Größe bereit.  Wir bevorzugen die Neoprenbooties von Walker. Feuchtigkeit kann zwar durch diese Booties an die Pfote kommen aber eben kein Schmutz. Und bei Verletzungen wechseln wir sowieso nach jedem Spaziergang den Verband.

7. Schlafplatz 

Auch hier wieder: ein jeder wie’s ihm beliebt. Unsere Süßen haben Körbe, Decken und Teppiche. Ihre Favoriten sind zur Zeit Babymatratzen von IKEA. Praktisch ist es allerdings auf jeden Fall, wenn man die Liegeplätze waschen kann.

8. Handtücher 

Wenn der Hund wieder mal völlig eingedreckt ist und abgeduscht werden muß oder wenn doch mal ein Bad fällig ist, haben sich ausgediente Badetücher bewährt.

9. Pflegeartikel 

Wir halten nichs von Püderchen u.s.w. für Hunde. Ein Hund sollte sich auch einmal schmutzig sein dürfen und bitte auch nach Hund riechen dürfen. Trotzdem sind manche Pflegeartikel (manchmal) von Nöten. Z.B. bei Flöhen: hat sich ein Hund Flöhe eingefangen halten wir es so, daß erstmal alle Hunde gebadet werden mit einem Flohschampoo, das rückfettend ist. Zusätzlich werden alle Decken, Liegeplätze... gewaschen oder falls das nicht möglich ist, mit einem Flohmittel eingesprüht. Die bisher zweimal, bei denen die Süßen diese ungeliebten Haustiere mitgebracht hatten, waren bei einer einmaligen Anti-Floh-Aktion die Tierchen vertrieben.  Zusätzlich ist es sinnvoll folgende Dinge zu Hause zu haben:

·         > Salbe für wunde Winterpfoten: Vaseline oder Bebanthen oder Ringelblumensalbe

·         > Ohrenspülung oder  Wattepads und Babyöl, evtl. Wattestäbchen: bitte nur den äußeren Gehörgang damit behandeln!

·         > Pinzette für festsitzende Stacheln

·         > Verbandszeug für den Hund mit einem Desinfektionsmittel, das nicht brennt; evtl. auch Teebaumöl zum Desinfizieren von z.B. bei Zeckenbissen. Wir benutzen in diesem Fall gerne auch Rescue-Salbe (Bachblüten)

10. Spielzeug 

Gerade bei Spielzeug gibt es eine Riesenauswahl. Aber auch darüber hinaus findet jeder Hund im Haushalt und draußen genügend Dinge, mit denen es sich hervorragend Spielen läßt!

Wichtig ist es darauf zu achten, daß der Hund das Spielzeug oder Teile, die sich beim Knabbern lösen, nicht verschlucken kann!! Deshalb den Hund immer unter Aufsicht Spielen lassen. Wir haben leider schon von einigen Fällen im Bekanntenkreis gehört, bei denen eine OP nach verschlucktem Quietschie unumgänglich war. Besondere Favoriten sind Stofftiere, die man z.B. recht Günstige bei IEKA in jeder Größe kaufen kann. Bei Stofftieren darauf achten, dass ausschließlich Füllwatte enthalten ist u, nicht die beliebten Silikon-Kügelchen. Außerdem sollten die Augen der Stofftieren nur aufgenäht u. nicht aus Glasaugen bestehen. 

11. Gefriertruhe  

Unsere Lieben haben ihre eigene Gefriertruhe nur für Hundefutter. Für das andere Futter haben wir wasserdichte Vau-Dee Eimer, da kommt kein Ungeziefer rein und man kann sie gut mit in den Urlaub nehmen.    

12. Diverses

Außerdem sollte man bei der Anschaffung eines Hundes an diverse andere „kleinere“ Anschaffungen und Ausgaben denken:

·         > Wettersichere Kleidung und festes Schuhwerk, so daß man zu jeder Jahreszeit und bei Temperaturen  zwischen 30 Grad minus und 40 Grad Plus angemessen gekleidet ist

·         > Einige Paar neuer Schuhe, da die alten dem Welpen so überaus lecker geschmeckt haben! Und diverse andere Kleinigkeiten wie eine Sonnenbrillen, Wollpullover, Gummistiefel, Fernbedienungen...

·         > Ein neues größeres Auto damit der Hund schön platz hat. Nach ein paar Jahren ein noch größeres, da der Hund ja Gesellschaft bekommt.

·         > Ein Haus mit großem Garten. 

Wenn man das alles so zusammenrechnet, kommt man schon auf einige Euros. Und dann ist nicht zu vergessen der zweite Hund, damit der erste nicht so alleine ist... 

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